Warum Psychotherapie?

Die Gründe, eine psychotherapeutische Praxis aufzusuchen, können vielfältig sein. 

Aus Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen, in der Schule, dem Studium, der Ausbildung oder im Familienleben können persönliche Probleme wie Selbstzweifel, Ängste und Depressionen entstehen. 

Psychotherapie ist dann sinnvoll, wenn aufgrund der psychischen Probleme ein Leidensdruck vorliegt. 
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Psychotherapie für Sie hilfreich sein kann, kontaktieren Sie mich gerne.

Verhaltenstherapie

Am Anfang einer Verhaltenstherapie steht immer eine Klärung der Situation bzw. der Bedingungen, die dazu geführt haben, und die Suche nach Lösungsansätzen. 

Wir untersuchen gemeinsam, woher die Schwierigkeiten kommen, was sie aufrechterhält und welche Möglichkeiten es gibt, die Situation zu verändern und zu verbessern. 
Dafür gibt es ganz unterschiedliche Wege. Neben dem Gespräch über Gedanken und Gefühle helfen verschiedene Methoden, wie zum Beispiel das Üben mit Hilfe von Rollenspielen, Erklärungsmodelle zur Symptomatik, kognitive Umstrukturierung (Veränderung der Gedanken), soziales Kompetenztraining, Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen sowie Imaginationen. 

In der Arbeit mit Kindern wird das Spiel als besonders wichtige therapeutisch wirksame Methode neben anderen kreativen Verfahren eingesetzt.

Gruppentherapie

Eine Gruppentherapie kann eine gute Ergänzung zur Einzeltherapie darstellen. 

Die Gruppe dient als Beziehungsfeld, Publikum, Übungsfeld, Ort der Reflexion und zur Veränderung konkreter Lebensbereiche. 

Für Menschen mit sozialen Ängsten, die durch Erfahrungen wie z.B. Mobbing in der Schule entstanden sind, kann eine korrigierende Beziehungserfahrung angeboten werden, indem die Gruppe Rückhalt und emotionale Stabilität, gegenseitiges Verständnis und Unterstützung bietet. Das kann als hilfreich und entlastend wahrgenommen werden. 

Hinzu kommt die Möglichkeit, andere und neue Verhaltensweisen miteinander auszuprobieren und einzuüben – was eine gute Voraussetzung für das „echte Leben“ darstellt.
Oft entwickeln sich in einer Gruppentherapie kreative Lösungsfindungsprozesse mit verschiedensten Perspektiven und Ideen, hier ist mehr Feedback durch die Gruppenmitglieder und die Therapeutin möglich als in der Einzeltherapie. 
Zudem wirkt Gruppenpsychotherapie nicht nur über die professionelle therapeutische Intervention, sondern auch über die Erfahrung von Anteilnahme und Zusammenhalt der Teilnehmer untereinander.
Dieser „soziale“ Faktor kann den Effekt der therapeutischen Hilfestellung sehr sinnvoll ergänzen und ist so in der Einzeltherapie alleine nicht möglich.

Dabei wird immer auf ein wohlwollendes Klima und einen verständnisvollen Umgang miteinander geachtet. Schweigepflicht gilt selbstverständlich für alle Teilnehmer auch in der Gruppentherapie.

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